Seit jeher kennen wir in allen Kulturen den Zauber der Heilpflanzen. Das Heilen mit Pflanzen ist die ursprünglichste Form des Heilens und hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Die Phytotherapie ist keine Alternative, sondern Teil der heutigen naturwissenschaftlich orientierten Medizin. Sie schliesst therapeutische Lücken und bietet ergänzende Möglichkeiten in der Behandlung und Vorbeugung von akuten und chronischen Krankheiten.
Schon seit Beginn unserer Lehre zur Drogistin sind wir fasziniert von der anregenden, harmonisierenden und einfach unterstützenden Heilkraft der Natur und arbeiten vor allem mit persönlichen und individuellen Zubereitungen. Die unterschiedlichen naturheilkundlichen Heilmethoden können einzeln oder auch kombiniert eingesetzt werden.
Aromapflanzen wurden schon in der Antike zu therapeutischen und rituellen Zwecken verwendet. Im Mittelalter wurden ätherische Öle als Schutz vor der Pest geschätzt. Auch die Tradition der Klostergärten zeigt, wie lange Duftpflanzen zur Behandlung von Krankheiten und zur Gesunderhaltung eingesetzt wurden.
Ein Unfall führte 1910 zur wissenschaftlichen Anerkennung der Aromatherapie. Der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé behandelte sich und seine Verbrennungen mit ätherischem Lavendelöl. Zu seinem Erstaunen heilten die Verbrennungen schnell und ohne Narbenbildung. Er erforschte daraufhin die Heilwirkung ätherischer Öle und gilt heute als Vater der Aromatherapie. Seine Forschungen und Veröffentlichungen zur Aromatherapie sind grundlegend für alle späteren Anwendungen ätherischer Öle, der Begriff „Aromatherapie“ war geboren.
Heute ist durch wissenschaftliche Studien belegt, dass viele ätherische Öle unter anderem antibakterielle, antivirale, antimykotische, hautpflegende, zellregenerierende, entspannende Inhaltsstoffe besitzen, was ihre traditionelle Verwendung in der Volksmedizin und ihre Schutzwirkung gegen Infektionskrankheiten erklärt.
Bachblüten weisen uns den Weg zur inneren Harmonie. Wer in sich ausgeglichen ist, kann auch besser mit seiner Umwelt umgehen und Schwierigkeiten oder Krankheiten besser bewältigen.
Dr. Edward Bach (1886-1936) war ein erfolgreicher Arzt und Homöopath, bevor er sich ausschließlich der Entdeckung der nach ihm benannten Bachblüten widmete. Dr. Bach stellte mit seinem Bachblüten-Heilsystem den Menschen als Individuum und nicht seine Krankheiten in den Mittelpunkt. Ein zeitloser Ansatz, der im Zeitalter der High-Tech-Medizin nichts von seiner Aktualität verloren hat!
Die Grundlage sind 38 Essenzen, die mit Ausnahme des Gesteinswassers, das aus frischem Quellwasser gewonnen wird, aus Blüten hergestellt werden. Dr. Bach ordnete jeder Bachblüte eine bestimmte Stimmung, einen Gemütszustand, einen emotionalen Zustand oder einen Persönlichkeitsaspekt zu. In Bachs ehemaligem Garten in Mount Vernon werden noch heute Original-Bachblüten gesammelt und zu Bachblüten-Essenzen verarbeitet.
„Heal yourself“ war Dr. Bachs Devise. Ihm war es wichtig, ein einfaches und natürliches Heilsystem zu entwickeln, mit dem jeder sich selbst und andere heilen kann. Und das ist ihm gelungen! Bachblüten sind ein einfaches Heilsystem, das in jedem Haushalt Anwendung finden kann.
Wir nutzen gerne die Fähigkeit der Blütenmischungen, um von negativen Gefühlen wieder in eine positivere Stimmung zu kommen und stellen für Sie eine Mischung zusammen, die zu Ihrer aktuellen Lage passt.
Die Spagyrik ist ein uraltes, ganzheitliches Naturheilverfahren, deren Wurzeln bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen.
Der Arzt Paracelsus bezeichnete die Spagyrik als angewandte Form der Alchemie zur Herstellung von Arzneimitteln. 200 Jahre später begründete unter anderen der homöopathisch erfahrene Arzt Carl Friedrich Zimpel die heutige Spagyrik.
In der Spagyrik werden pflanzliche Wirkstoffe auf besondere Weise getrennt, verarbeitet und wieder zusammengeführt. Durch die besondere Art der Herstellung erhalten die Essenzen eine Dynamik, die im Körper Heilungsprozesse in Gang setzen. Das Selbstheilungspotential des Körpers wird angeregt und hilft, das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, Beschwerden und Krankheiten zu überwinden statt zu verdrängen.
Spagyrische Essenzen werden bei einer Vielzahl chronischer und akuter Erkrankungen eingesetzt. Sie können sowohl als eigenständige sanfte Therapie als auch begleitend z.B. zu einer homöopathischen oder schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden. Spagyrische Arzneimittel können die Lebenskraft des Organismus gezielt stärken, die Entgiftung des Körpers anregen und so den Stoffwechsel spürbar entlasten.